Die Funktionsweise eines Induktionsherds
Ganz
im Gegensatz zu früheren Zeiten, in denen der Kochprozess, bzw. die Erhitzung
der Herdplatten noch weitestgehend durch glühend heiße Metalldrähte
erfolgte, wird heutzutage in den meisten Haushalten eine völlig andere
Form der Energieerzeugung angewendet. Gerade im Hinblick auf den Umweltschutz,
insbesondere also auf das Thema Energie sparen bezogen dürften die Bezeichnungen
Induktionsherd oder Induktionskochfeld sicherlich den meisten Hobby- und Profiköchen
geläufig sein, jedoch ist einzig die genaue Funktionsweise eines modernen
Induktionsherdes für viele vielleicht nicht unbedingt ganz einleuchtend.
Auf den ersten Blick wirft sich in der Regel bei vielen Interessierten die Frage auf, wie es denn möglich sein kann, dass zwar der Stahltopf auf dem Induktionskochfeld erhitzt wird, nicht aber die Finger des Kochs, wenn dieser einmal versehentlich mit der Herdplatte in Berührung kommt. Ein Wunder? Mitnichten! Vielmehr ein neuartiger, physikalischer Prozess, der für noch mehr Freude am Kochen sorgt. Stellt man einen mit Wasser gefüllten Topf aus einem so genannten ferromagnetischen, also einem leitenden Material auf das Induktionskochfeld, so wird man ein wesentlich rascheres Erreichen des Siedepunktes feststellen, als noch auf einer herkömmlichen Herdplatte.
Dieses rührt schlicht und einfach daher, dass beim Erhitzungsvorgang auf einem Induktionsherd so genannte elektro-magnetische Wellen in den leitenden Boden des Kochtopfes abgegeben werden, welche im Endeffekt das für das Kochen erforderliche Energiepotenzial liefern. Verantwortlich dafür ist eine Art Rolle, durch die Strom hindurch fließt und somit ein elektro-magnetisches Feld produziert wird. Sobald nun ein geeigneter Kochtopf mit dem Induktionskochfeld in Berührung kommt, wird das Kochgut erhitzt, indem die integrierte Rolle einen Wirbelstrom erzeugt, welcher letztlich eine starke Temperaturerhöhung beim Topfboden hervorruft.
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